Wie du mit besserer Atemregulation schneller, stabiler und ausdauernder wirst

Atmung für HYROX & Laufen

HYROX hat in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen.
Das Format kombiniert Laufen mit funktionellen Kraftübungen – immer wieder im Wechsel, unter Zeitdruck, mit hoher körperlicher und mentaler Belastung.

Was viele nicht wissen:

HYROX kommt ursprünglich aus dem Laufsport.

Die Basis ist Ausdauer.
Wer hier nur Kraft trainiert oder nur „durchbeißt“, merkt schnell:
Ohne effiziente Atmung bricht die Leistung weg – nicht im Muskel, sondern im System.

HYROX: Wenn Leistung auf Stress trifft

Im Training für HYROX habe ich sehr schnell gemerkt:

  • Puls geht hoch – und bleibt hoch
  • Atem wird flach
  • Fokus leidet
  • Regeneration dauert länger als nötig

Nicht, weil mein Körper es nicht kann.
Sondern weil mein Atemmuster unter Belastung kollabiert.

Erst als ich begonnen habe, Atmung bewusst als Performance-Werkzeug zu nutzen, hat sich mein Training grundlegend verändert.

Atmung ist kein Wellness-Tool – sie steuert Leistung

Im Sport wird Atmung oft reduziert auf:

  • „Atme tief ein“
  • „Atme aus, wenn es anstrengend wird“

Doch Atmung beeinflusst weit mehr:

  • Herzfrequenz
  • Sauerstoffverwertung
  • CO₂-Toleranz
  • intraabdominalen Druck
  • Fokus & Entscheidungsfähigkeit

Kurz gesagt:

Atmung steuert den Zustand, aus dem heraus wir Leistung abrufen.

Atmung bei Kraftübungen: Stabilität statt Luft anhalten

Gerade bei Übungen wie Sled Push, Wall Balls oder Lunges ist Atmung entscheidend.

Ein zentrales Prinzip:

Leicht durch geschlossene Lippen auszuatmen hilft, den intraabdominalen Druck zu halten.

Diese Form der Ausatmung:

  • stabilisiert den Rumpf
  • entlastet die Wirbelsäule
  • verhindert Pressen
  • hält Spannung ohne Überlastung

Besonders unter Ermüdung macht das einen spürbaren Unterschied.

Drei Atem-Learnings aus meinem HYROX-Training

1. Leistung bricht nicht im Körper – sondern im Nervensystem

Unter intensiver Belastung war mein Reflex lange: Zähne zusammenbeißen.

Doch das führt zu:

  • Überatmung
  • unnötigem Energieverlust
  • schneller mentaler Erschöpfung

Erst als ich lernte,

  • die Ausatmung zu verlängern (durch Lippenbremse)
  • bewusst CO₂ zu tolerieren
  • den Atem zu regulieren statt zu kontrollieren

blieb mein System auch unter Druck stabil.

2. Regeneration beginnt während des Trainings

Früher war Regeneration etwas für nach dem Workout.

Heute weiß ich:

Zwischen zwei Belastungen entscheidet sich, wie leistungsfähig ich bleibe.

Kurze Atem-Resets senken den Puls schneller als reines Abwarten –
und verbessern Technik, Fokus und Ausdauer.

3. Nasenatmung als Grundlage für Endurance

Gerade im Laufsport – und damit im HYROX-Training – ist nasale Atmung ein unterschätztes Trainingsinstrument.

Sie:

  • verbessert die Atemeffizienz
  • erhöht die CO₂-Toleranz
  • stabilisiert den Puls
  • hält den Körper länger im aeroben Bereich

Auch wenn es sich anfangs limitierend anfühlt:
Der Körper lernt – und wird effizienter

welche Erfahrung hast du mit Breathwork für sportliche Performance? Lasse einen Kommentar unter diesem Post da.

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